Kosten

Grundsätzliches:

Sie erhalten in dieser Kanzlei aufgrund der ausgezeichneten Qualifikation, sowohl in rechtlicher als auch in verfahrenstaktischer Hinsicht, eine Beratung und Vertretung, die qualitativ als sehr hochwertig anzusiedeln ist. Die Qualifikation als Fachanwalt für Erbrecht, Mediator und systemischer Coach ermöglicht nicht nur die rechtliche Einschätzung der Situation, sondern auch die Berücksichtigung wichtiger psychologischer Gesichtspunkte, die bei Verhandlungen bedeutend werden können.

Diese Qualitäten führen zu einem Mehrwert für den Mandanten, der sich auf die Mandatsführung positiv auswirkt. Qualität hat ihren Preis, zahlt sich regelmäßig aber aus, z.B. durch einen höheren Pflichtteil, einen höheren Anteil bei der Miterbenauseinandersetzung usw. Wir setzen in der Kanzlei auf unsere Qualitäten, die wir für unsere Mandanten zielgerichtet einsetzen.

Erstberatung:

Die Höhe der Gebühren für eine Erstberatung erfragen Sie bitte in dem Sekretariat. Frau Landgraf wird Ihnen gerne umfassend Auskunft geben. Die Erstberatung gibt den Mandanten die Möglichkeit, ihre rechtliche Situation einschätzen zu können und den Anwalt kennenzulernen. Danach kann dann in Ruhe entschieden werden, ob die Sache weiterverfolgt wird. Die Erstberatungsgebühren werden auf die Gebühren einer gegebenenfalls späteren Vertretung in voller Höhe angerechnet.

Vertretung:

Diese Kosten der Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Danach kann der Anwalt seine außergerichtliche Tätigkeit über die sog. Geschäftsgebühr abrechnen. Maßstab ist zum einen der Gegenstandswert. Zum anderen ist der Umfang der entfalteten Tätgikeit entscheidend. Der Gebührensatz beginnt bei 0,5 und endet bei 2,5. Da dies sehr abstrakt ist, hier ein einfaches Beispiel:

Der Mandant beauftragt den Rechtsanwalt, für ihn einen Darlehensbetrag in Höhe von 5.000,00 EUR gegenüber dem Schuldner geltend zu machen. Außergerichtlich wird darüber gestritten, ob überhaupt ein Darlehensvertrag vorlag. Am Ende akzeptiert der Schuldner die Forderung und zahlt.

Der Anwalt kann jetzt, bei einem durchschnittlichem Umfang der Angelegenheit, eine 1,3 Gebühr auf einen Gegenstandswert von 5.000,00 EUR abrechnen.

Dazu muss jetzt in die Anlage 2 zu § 13 I geschaut werden. Daraus ergibt sich eine 1,0 Gebühr in Höhe von 303,00 EUR. Dieser Betrag wird mit 1,3 multipliziert. Es ergibt sich ein Betrag in Höhe von 393,90 EUR. Dazu addiert sich die Auslagenpauschale von 20,00 EUR. Auf diesen Gesamtbetrag wird dann Mehrwertsteuer ( z.Z. 19 %) aufgeschlagen. Es ergibt sich ein Gesamtbetrag in Höhe von 492,54 EUR.

Dieser Betrag wäre an den Anwalt zu zahlen.

Bei einem Gegenstandswert von 10.000,00 EUR ergäbe sich ein zu zahlender Betrag in Höhe von 887,03 EUR.

Es gibt auch die Möglichkeit, Gebührenvereinbarungen zu treffen, die z.B. ein Pauschalhonorar oder ein Stundenhonorar vorsehen. So gibt es flexible Instrumente, um das Honorar dem tatsächlichen Arbeitsaufwand anzupassen.

Das Gebührenrecht ist vielfältig, sodass letztlich immer in einem persönlichen Gespräch das individuelle Kostenprofil ermittelt werden sollte.

Aktuelles

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19. Juni. 2017

Das Erbscheinsverfahren ist der Grundstein für die Klärung der Frage, wer Erbe geworden ist. Hier wird geklärt, ob Anfechtungen wirksam sind, ob der Erblasser testierfähig war und ob alle Formvorschriften eingehalten wurden.

(Erläuterungen durch Dr. Frank Andresen, Fachanwalt für Erbrecht, Kiel u. Hamburg)


19. Juni. 2017
Mandanten fragen häufig danach, ob ihre Geschwister Pflichtteilsansprüche haben. Im Folgenden wird kompakt und verständlich durch Dr. Frank Andresen (Fachanwalt für Erbrecht, Kiel u. Hamburg) die Rechtslage dargestellt.

17. November. 2015

FG Münster vom 30.04.2015 - Az. 3 K 900/13 Erb

Die Aufwendungen zur Beseitigung eines Ölschadens, der noch zu Lebzeiten des Erblassers an der Tankanlage des zum Nachlass gehörenden Hauses entstanden war, aber erst nach dem Erbfall entdeckt worden ist, können nicht steuermindernd als Nachlassverbindlichkeiten berücksichtigt werden.

Als Nachlassverbindlichkeiten seien nur solche Schulden abzugsfähig, die bereits vor dem Erbfall für den Erblasser durch gesetzliche, vertragliche und außervertragliche Verpflichtungen entstanden sind und diesen im Zeitpunkt des Todes bereits wirtschaftlich belastet haben. Diese Voraussetzungen wären hier, im Fall eines vom Erblasser unentdeckten Ölschadens, aber nicht erfüllt. Die von den Erben aufzubringenden Kosten hätten daher keine Auswirkung auf die Höhe der zu zahlenden Erbschaftsteuer.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache hat das Finanzgericht Münster die Revision zum BFH zugelassen (AZ II R 33/15).

Urteil des FG Münster vom 30.04.2015
Aktenzeichen: 3 K 900/13 Erb

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht Dr. Frank Andresen  KIEL: Stiftstraße 13 - Tel. 0431 - 98 28 620   HAMBURG: Mönckebergstr. 27  - Tel. 040 - 328 097 835